Die erste Woche auf Twitter neigt sich dem Ende. Zeit, eine Bilanz zu ziehen.Twitter Tagebuch Tag 7 - Happy End?

Twitter hat für mich 9Gag auf dem Klo abgelöst – vor Allem, weil mein neues Handy letzteres nicht laden möchte. Der Stream aus kurzen, leicht verdaulichen Sprüchen, angereichert mit Satire und Nachrichten fühlt sich aktuell und bedeutend an und kann schnell und kurz unterhalten.

Um mich herum hat sich durch mein Follow-Verhalten eine Blase mit maßgeschneiderten Tweets ergeben, die nicht zwingend das sind, wonach ich eigentlich gesucht hatte.

Mit ein bisschen mehr Taktik kann Twitter gut zu einer Plattform werden, auf der man nur liest, was man hören will – darin liegt eine der großen Stärken aber auch Gefahren des sozialen Netzwerks:

Es entsteht eine gewisse Abschottung, und es ist nie möglich, alle Trends mitzubekommen, alle wichtigen Dinge zu hören.

Gegen Ende bin ich ein bisschen resigniert – wusste nicht so recht, was ich mit mir anfangen soll. Aber auch das ist Mal okay. Es erwartet ja keiner was von einem.

Mein eigener Erfolg mit dem Medium sieht deshalb aber eher mau aus. 17 Tweets, 5 Follower, davon einer ein echter.

Erfolg gibt es auf Twitter nur mit einem hohen Output an Fast-Food-Sprüchen, Ruhm aus einer anderen Quelle, oder – altbewährt – Bildern von jungen Frauen deren Nippel man durch das Fußballtrikot sieht.

Ich habe selten so viel Porno gesehen, ohne danach suchen zu müssen, und das macht mir irgendwie Angst.

Gut, nicht nur Angst, aber Angst.

Ich werde weiter bei Twitter bleiben. Weiter testen. Sehen, was ich machen kann.

Meinen Blog verbreiten.

Sprüche liken.

Follower sammeln.

Besucht mich: @truepowerpowl

Und Fredda auch. Ist ne nette, auch wenn sie das nicht will.

Das Twitter-Tagebuch werde ich auch in die Welt zwitschern – Mal sehen, ob es jemanden begeistern kann… Aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen rechne ich nicht wirklich damit.

Aber vielleicht konnte ich ja jemanden abseits von Twitter unterhalten. Oder sogar jemanden für Twitter interessieren. Meldet euch an. Probiert es. Hört wieder auf. Niemand zwingt euch!

Vielleicht bekommt ihr ja euer eigenes Happy End.

Aber gebt mir nicht die Schuld, wenn ihr plötzlich doppelt so lange auf dem Klo sitzt.


Hast du den vorletzten Tag verpasst? Na dann schnell hin!

Oder lieber zurück zum Anfang?

2 comments on “Twitter: Tag 7 – Happy End?

  • Tjaaa, ich hab mich echt gefragt, ob ich das schreiben soll, aber nu hau ich’s einfach raus: Auf deinem Profil-pic kommst du irgendwie viel zu handzahm rüber – mehr, als man es bei einem PowerPowl erwarten würde. Wer weiss, vllt. hat der andere PowerPowl auf Twitter da andere Maßstäbe gesetzt und auf Twitter zieht Bild-Niveau wahrscheinlich auch besser? Jedenfalls danke für das Teilen deiner Erfahrungen aus diesem aufopferungsvollen Selbstversuch – untermauert meine intuitive Entscheidung, mich nicht näher mit Twitter zu befassen (bin zu alt )

    • Wenn ich Mal Zeit finde reiche ich sogar eine pseudo-wissenschaftliche Analyse nach 😉

      Ich bin mir noch immer nicht ganz sicher, was ich davon halten soll. Ich nutze es aktuell vereinzelt weiter. Hilft ja alles nix. Und kurze dumme Sprüche hab ich genug! 😀

      Zum Bild: Ich weiß jetzt nicht so wirklich, ob ich das gut oder schlecht finden soll. Das ist nur dummerweise das einzig akzeptable Bild, das von mir existiert!

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