Kommen wir zum letzten Teil des Ganzen, in dem ich alles, was ich weiß, nochmal in kleinen Häppchen zusammenfasse, und euch dann auf den Weg in eure Prüfungsphase schicke. Das hier wird kurz und entspannt, keine Sorge. Wenn ihr doch nochmal die längeren Teile lesen wollt, habe ich am Anfang eines Abschnitts immer mein ursprüngliches Geschreibsel verlinkt.

Prokrastination ist Aufschiebeverhalten, das chronische Ausmaße annehmen kann, und bei manchen Leuten sogar als Krankheit gilt. Prokrastination ist, wenn man eine Aufgabe aufschiebt, für die man eigentlich auch noch Zeit hat, sie aber jetzt erledigen könnte. Wenn man dann an ihr arbeitet, geschieht das meist sehr ineffizient und verbraucht viel Zeit.

Prokrastination kann sich sehr unterschiedlich ausprägen, beispielsweise durch tatsächliches Aufschieben bis zum letzten Moment, durch das Erledigen anderer Pflichten, oder durch so ineffiziente Arbeit, dass man es auch gleich hätte lassen können. Die meisten Menschen kombinieren alles davon irgendwie, kommen eigentlich aber auch zurecht.

Die Ursachen von Prokrastination sind vielfältig. In der Regel steht eines jedoch im Vordergrund: irgendeine Art von negativer Emotion. Verschiedene Ängste oder Unlust sind dabei eine besonders beliebte Geschmacksrichtung, aber auch schlechte Selbstwertgefühle oder Abwesenheit von positiven Gefühlen verkaufen sich gut. Dies führt zu einem natürlichen Vermeideverhalten gegenüber dem Auslöser dieser Emotionen. Hinzu kommen oftmals mittelmäßig ausgeprägte Arbeitseffizienz-Fähigkeiten, was zusammen zu einem Strudel aus Aufschieben und Unproduktivität führt, der sich immer weiter verschlimmert.

Es gibt nicht einen Weg um Prokrastination zu vermeiden, aber es gibt Möglichkeiten, sich selbst zu helfen. Im Allgemeinen setzen diese Wege entweder dabei an, bestimmte negative Emotionen durch positive zu ersetzen, oder den Arbeitsprozess direkt zu erleichtern, was langfristig den gleichen Effekt hat. Was einem hilft muss man leider selbst erahnen.

Ich hoffe, diese langatmige Auseinandersetzung mit dem Thema Prokrastination konnte euch helfen, euch unterhalten, und hat euch nicht zu sehr von eurer Arbeit abgehalten. Letzten Endes will ich euch aber noch eine Sache mit auf den Weg geben, und zwar diese hier:

 

4 comments on “Mein Wissen über Prokrastination zusammengefasst

  • Okay, das war leicht. Ich weiß nicht, was es war, aber es war leicht 😀

    Da ich nun wieder kommentieren kann, hier nochmal für alle:

    Uff, schwere Frage. Tatsächlich habe ich (und das ist jetzt ein wenig peinlich, als halber IT-Student der einen Blog schreibt) bisher noch keinerlei Zeit mit "Wie folgt man eigentlich meinem Blog?" verbracht.
    Kurze Googelei hat ergeben, dass GFC wohl seit 2014 abgeschafft wurde – es funktioniert noch für alte, bestehende…. äääh… Folgereien, man kann nur keine Neuen mehr hinzufügen. Sad Story.

    Kommen wir zu Alternativen. Zum Beispiel zu einem RSS-Feed, den du als Lesezeichen in deinen Brwoser einfügen kannst. Den gibt es in diesem schwarzen interaktiven Menü am rechten Rand, unter "Abonnieren".
    Mein Mitbewohner hat es irgendwie geschafft, eMail-Benachrichtigungen einzurichten. Den haue ich nachher nochmal an.
    Die letzte Alternative wäre natürlich Facebook – da habe ich eine Seite, die ich tatsächlich auch relativ gut pflege 😉
    https://www.facebook.com/powlspsychoplog?ref=aymt_homepage_panel
    Voilá!

    Ich hoffe einfach mal, dass das IRGENDWIE hilft…
    Und danke für dein Interesse. Und Sorry, dass ich erst jetzt antworte – Prüfungsphase halt. Das bedeutet allerdings, dass du seit deinem Kommentar auch nicht viel verpasst hast, und das ist ja auch was wert 😀

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